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Küchengarten

 

Steckzwiebeln lassen sich jetzt an einem warmen, hellen Platz im Blumentopf gut treiben, so dass frischer Zwiebellauch für die Küche zur Verfügung steht.
Küchenkräuter im Topf

 

Schnittlauch lässt sich leicht vortreiben. In einer frostfreien Periode gräbst du ein Stück eingezogenen Freilandschnittlauch aus und stellst ihn im Topf bei ca. 15°C ans Fenster. Nach ungefähr 10 Tagen kannst du mit der Ente beginnen.

 

Viele Sprossen lassen sich auf der Fensterbank kultivieren und liefern den ganzen Winter vitaminreiche Beilagen. Dazu gehören: Kresse, Alfalfa, Mungbohnen, Sojabohnen, Kichererbsen.
Schnittlauch

 

Jetzt ist Zeit, den Kräutergarten zu planen. Kerbel, Kresse und Rucola können ab Monatsende im Zimmer ausgesät werden.

 

Vorgezogene Gemüsepflanzen starten mit einem Wachstumsvorsprung nach der Pflanzung. Auf der Fensterbank werden ab Monatsmitte Salat, Kohlrabi, Sellerie, frühes Lauch, Tomaten, Paprika, Auberginen und Blumenkohl ausgesät. Nachdem die Samen aufgegangen sind sollen sie hell, aber nicht zu warm stehen. Zu viel Wärme, bei den immer noch kurzen Tagen, lässt die Pflanzen vergeilen (hohe Pflanzen bei geringem Laub). Die Wurzeln dürfen nie austrocken.

 

Zimmergarten

 

Spinnmilben
Spinnmilben

 

Trockene Heizungsluft und Lichtmangel sind die Hauptfeinde unserer tropischen Zimmerpflanzen. Dass die Blattspitzen braun und gelb werden, ist zu verschmerzen. Manche Pflanzen verlieren durch diese ungünstigen Bedingungen ein Blatt nach dem anderen. Wer jetzt denkt ordentlich gießen und düngen zu müssen, liegt falsch. Die Pflanzen erholen sich mit zunehmender Tageslänge wieder.

 

Oft sind im Winter Zimmerpflanzen Opfer von Schädlingen. Regelmäßige Kontrolle und ausreichende Luftfeuchtigkeit schützen vor größeren Schäden.
Blattläuse an Zimmerpflanzen!

 

Bei einem Befall mit Spinnmilben (siehe Foto) entfernt man das Gespinst, duscht die Pflanzen und packt sie, nass wie sie sind, in eine durchsichtige Plastiktüte. Die in der Tüte herrschende sehr hohe Luftfeuchtigkeit ist für die Spinnmilben tödlich. Diese Prozedur muss eventuell mehrmals wiederholt werden.

 

Wer noch etwas Platz auf der Fensterbank hat, kann einige Sommerblumen ziehen. Dazu eignen sich u.a. Begonien, Feuersalbei, Leberbalsam, Levkoje, Sommerastern, Spaltblume, Spinnenpflanzen und Verbenen. Man benötigt neben Aussaatschalen und Aussaaterde auch eine zusätzliche Lichtquelle. Die zusätzliche Lichtquelle ist nötig um die Pflänzchen gesund heranwachsen zu lassen. Besonders im Februar sind die Tage noch zu kurz. Da ist es günstig, wenn man, per Schaltuhr, das "Tageslicht" künstlich bis 19 Uhr verlängert. Eine Hochdruck-Natriumdampflampe mit 80 Watt - nicht ganz billig - eignet sich dafür am besten. Seit einigen Jahren gibt es auch LED-Pflanzenlampen in den verschiedensten Bauarten und Preisklassen.

 

Begonien jetzt vorziehen

 

Auf einer hellen Fensterbank können in diesem Monat Begonien vorgezogen werden. Dazu wird Anzuchterde in eine Anzuchtschale gegeben. Nachdem die Erde angedrückt wurde, wird der Samen aufgestreut und mit einem Zerstäuber angefeuchtet. Eine perforierte Folie verhindert das Austrocken. Die Samen müssen feucht gehalten werden. Nach zwei bis vier Wochen zeigen sich die Pflänzchen, die, sobald man sie greifen kann, vereinzelt werden.

 

Eine besonders attraktive Begonie ist "Dragon Wing". Sie blüht sehr reich und wächst verzweigt-buschig. Die robuste Begonie ist stand- und regenfest. Und noch eine Besonderheit zeichnet "Dragon Wing" aus: sie verträgt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Schatten. Es gibt Varianten mit leuchtend roten Blüten und rosa Blüten. Die glänzenden Blätter sind herzförmig, die standfesten Stängel sind leicht überhängend. "Dragon Wing" eignet sich auch als Ampelpflanze.

 

Bis zum Mai sind die Pflanzen soweit herangewachsen, dass sie in fünf bis zehn Liter große Töpfe gepflanzt werden können. Wenn man sie dann ins Freie stellt, oder ins Beet auspflanzt beginnen sie schnell zu blühen. Die Sorte "Dragon Wing" entwickelt sich in der Folgezeit zu zirka 50 Zentimeter hohen, reich blühenden Büschen. Um dies zu erreichen müssen die Pflanzen natürlich regelmäßig gedüngt werden. "Dragon Wing" muss nicht ausgeputzt werden, sie reinigt sich selbst. Die Blütenzeit erstreckt sich über den ganzen Sommer bis in den Herbst. Vor den ersten Frösten werden die Begonien eingeräumt und können als Kübel- oder Zimmerpflanzen weiterblühen.

 

Zimmerpflanzen

 

Campanula

Campanula

Alpenveilchen mögen einen kühlen und hellen Standort, unter 18°C.

 

Zwischen Februar und August werden Campanula isophylla und Campanula carpatica mit weißen und blauen Blüten und die Campanula portenschlagiana mit überhängenden Trieben und sehr kleinen Glöckchen im Handel angeboten. Diese Arten mögen einen hellen aber nicht vollsonnigen Standort im Zimmer, ab Mitte Mai auch auf dem Balkon.

 

Unter den Jasminarten am leichtesten zu halten ist Jasminum polyanthum. In kühlen Wintergärten oder Räumen verbreitet er seinen üppigen Duft. Einmal eingewöhnt, neigt er dazu, sich auszubreiten und andere Pflanzen zu überwuchern. Als junge Pflanze lässt er sich an passenden Stützen wie eine Girlande ziehen.

 

Ein farbenprächtiger Winterblütler ist die Azalee. Die gefüllten Blüten erstrahlen in zahlreichen Nuancen zwischen Weiß, Rosa, Orange und Rot. In der Knospenzeit gekauft, blühen sie in kühlen, hellen Räumen wochenlang. Zum Gießen werden sie in einen Wassereimer mit weichem Wasser (Regenwasser) getaucht, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
Kaktus

 

Die meisten Kakteen müssen im Winter bei maximal 6°C ruhen. Ein günstiger Platz ist z.B. eine Fensterbank im Schlafzimmer. Unerlässlich für Blüherfolge im nächsten Sommer ist absolute Wasserlosigkeit im Herbst und Winter (dritte Septemberwoche bis dritte Märzwoche). Das leichte Einschrumpfen der Pflanzen schadet nicht.

 

Zimmerefeu lässt sich leicht vermehren: Man bewurzelt eine noch an der Topfpflanze sitzende Ranke, indem man sie auf der Erde eines zweiten Blumentopfes mit einem Stein beschwert. An den Blattachseln bilden sich nach kurzer Zeit Wurzeln, die Ranke kann dann in einzelne Teile zerschnitten und verpflanzt werden.

 

An den bezaubernden Blüten der Calliandra kannst du dich wochenlang erfreuen. Ist der Blütenstock etwa 30 Zentimeter hoch, entstehen daran 5 bis 8 Zentimeter große Blütenstände, die weich wie Flaum in leuchtendem Rot, Rosa oder Violett blühen. Bei vier Stunden Sonnenlicht am Tag, 21°C und mäßiger Feuchtigkeit gedeiht sie bestens.

 

Die dunkelgrünen, herzförmigen Blätter des Zwergpfeffers bilden einen stimmungsvollen Hintergrund für blühende Zimmerpflanzen. Älter Pflanzen kannst du durch neue, selbstgezogene ersetzen. Dazu steckst du einfach einzelne Blätter in eine torfhaltige Erdmischung und lässt sie bei Zimmertemperatur Wurzeln treiben.

 

Im Winter wandeln sich die kleinen weißen Blüten der Spitzblume in rote Beeren um, die häufig bis zur Blüte im Frühjahr hängen bleiben. Die Spitzblume bevorzugt helles, durch die Gardinen gemildertes Licht und 20 bis 22°C am Tag. Die Erde soll immer leicht feucht gehalten werden. Vierzehntägig wird gedüngt.

 

Die für die Treiberei im Zimmer vorbereiteten Blumenzwiebeln werden ins Warme geholt und auf dem Fensterbrett angetrieben.

 

Kübelpflanzen & Wintergarten

 

Kübel- und Balkonpflanzen im Winterquartier brauchen weiterhin wöchentlich Pflege: sparsam gießen, auf Schädlinge kontrollieren, verwelkte und kranke Pflanzenteile ausschneiden. Nur Geranien und Sukkulenten (z.B. Agaven) dürfen zeitweise völlig trocken stehen. An milden Tagen werden die Räume kräftig durchgelüftet.

 

Kübelpflanzen, die ihr Laub nicht abgeworfen haben, sollen im Winter nach Möglichkeit nicht geschnitten werden. Diese Pflanzen brauchen einen hellen, aber weniger sonnigen Platz. Hierbei handelt es sich um Camelia (Camellia), Eisenholz (Metrosideros excelsa), Klebsame (Pittosporum tobira), Korallenstrauch (Berberidopsis corrallina), Lampenputzer (Callistemon), Lorbeere (Laurus), Oleander (Nerium oleander) und Zitronen- und Apfelsinenbäume (Citrus-soorten).

 

Gießt man zu viel, faulen die Wurzeln der Zitruspflanzen rasch. Die Triebe werden braun und sterben nach und nach ab. Lichtmangel führt zu starkem Blattfall, der jedoch im Frühjahr wieder ausgeglichen wird. Trockene Luft kann Blattrandschäden und Blattspitzendürre zur Folge haben. Pilzkrankheiten wie Grauschimmel, der braun-schwarze Flecken verursacht, oder Fusariose, die mit Blattfall und Zweigsterben verbunden ist, kommen bei Zitruspflanzen nur selten vor. Mit Pilzen befallene Pflanzenteile werden großzügig abgeschnitten.

 

Im Winterquartier treten an Zitruspflanzen häufig Schild- und Wollläuse auf, die sich auf den Blattunterseiten verstecken oder gut getarnt direkt an den Zweigen sitzen. Blattläuse treten vor allem im Frühjahr am frischen Austrieb auf. Im Sommer finden sich Weiße Fliegen und Minierfliegen ein. An lufttrockenen Plätzen sind häufig Spinnmilben zu beobachten. Auf dem Honigtau, den die Schädlinge auf den Blättern hinterlassen, siedeln sich Rußtaupilze an, die sich jedoch leicht abwischen lassen. Läuse und andere saugende Insekten werden an Zier-Zitruspflanzen bei starkem Befall mit Pflanzenspray aus dem Fachhandel behandelt. Zur Dauerwirkung gibt es auch Combistäbchen. Gegen Minierfliegen wird Neem eingesetzt. Bei Spinnmilben sollte man schnell handeln. Auch hier kann man Sprühmittel einsetzen. Pflanzenschutzmittel sollten generell nur an Zierpflanzen eingesetzt werden und nicht, wenn du die Früchte essen möchtest.

 

Gelbe Zitrus-Blätter zeigen meistens Nährstoffmangel an. Um Nährstoffmangel vorzubeugen wird kalkarmes Gießwasser und spezieller Zitrusdünger verwendet.

 

Balkon & Terrasse

 

Geranien im Winterquartier sollten regelmäßig geputzt werden, indem du die welken Blätter entfernst. Diese Pflanzen schimmeln leicht, wenn sie zu feucht stehen.

 

Wer es im Herbst versäumt hat, die Geranien und Fuchsien zurückzuschneiden, sollte dies ab Mitte Februar unbedingt machen, um gleichmäßig rund gewachsene Büsche und eine möglichst frühe Blüte zu erzielen. Bei Geranien belässt man jeweils die drei bis vier kräftigsten Triebe mit drei bis fünf Augen. Bei dieser Gelegenheit werden die Pflanzen am besten auch gleich umgetopft und hell und wärmer gestellt.

 

Balkongärtner können schon jetzt damit beginnen Geranien auszusäen.

 

Pflanzkästen, Töpfe und Schalen können nun gereinigt werden. Vor der neuen Bepflanzung im Frühjahr sollten alte Erdreste und Ablagerungen entfernt werden, denn sie können Pilzsporen, Eigelege oder überwinternde Schädlinge beherbergen. Nehmen Sie zum Reinigen stabile Haushaltsbürsten oder Klobürsten zur Hilfe. Mit letzteren kann man vor allem runde Töpfe besonders gut reinigen. Mit Flaschenputzern werden die Abzugslöcher gereinigt. Kalkablagerungen an Tontopfwänden schaden zwar nicht, können aber optisch stören. Um sie zu lösen, kann man die Töpfe einen Tag lang im Kochwasser von Kartoffeln einweichen oder sie mit Kartoffelschalen abreiben. Kalkausblühungen verschwinden auch durch Abbürsten mit Essig-Kochsalzlösung oder Essigwasser und Seifenlauge. Die Töpfe werden danach gründlich mit klarem Wasser abgespült.

 

Die winterfest verpackten Pflanzen auf dem Balkon müssen ab und zu kontrolliert und Immergrüne an frostfreien Tagen gegossen werden.

 

Zwiebelblumen in Kästen und Töpfen zeigen jetzt schon verheißungsvolle Spitzen. Auf geschützten Balkonen blühen im Februar Schneeglöckchen, Winterlinge und die ersten Krokusse.

 

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