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Auf dieser Seite finden Sie folgende Themen:
Bauernregeln und Wetterregeln Mai
Gewitter im Mai
Kälte, Wind und Trockenheit im Mai
Mairegen und Feuchtigkeitl
Tiere und Pflanzen
Bauernregeln Himmelfahrt und Pfingsten
Bauernregeln vom 01. bis 10. Mai
Die Eisheiligen (11.-15. Mai)
Bauernregeln vom 11. bis 20. Mai
Bauernregeln vom 21. bis 31. Mai

 

Bauernregeln und Wetterregeln Mai

Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte
Sonnenfinsternis im Mai, führt trockenen Sommer herbei.
Der Mai kommt gezogen wie der November verflogen.
Ein rechter Mai fürwahr, das ist der Schlüssel zum ganzen Jahr.
Der Mai zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren.
Mailuft bringt die Toten aus der Gruft.
Setzt du die Kartoffel im April, so kommt sie wann sie will. Setzt du sie im Mai, so kommt sie glei'.
Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.

 

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Gewitter im Mai

Donner und Fröste im Wonnemond, Müh und Arbeit wenig lohnt.
Donnert`s im Mai recht viel, haben die Bauer gewonnen Spiel.
Donner im Mai, führt großen Wind herbei.
Viel Gewitter im Mai, sagt niemand oh weih.
Viel Gewitter im Mai, singt der Bauer Juchhei.
Gewitter Anfang Mai, dann ist der April vorbei.
Donnert es in Maien viel, hat der Bauer gewonnen Spiel.

 

 

 

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Kälte, Wind und Trockenheit im Mai

Kälte
Fröste im Mai schädlich sind, gut hingegen sind die Wind.
Maienfröste, unnütze Gäste.
Ein kühler Mai wird hochgeacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
Kühler Mai, viel Stroh und Heu.
Kühler, nicht nasskalter Mai, bringt guten Wein und viel Heu.
Wind
Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden.
Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.
Nordwind im Mai bringt Dürre herbei.
Trockener Mai
Mai ohne Regen fehlt´s aller wegen.
Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, dann gibt`s Frücht` und Futter viel.
Trockener Mai, Juni nass - Ist die Regel, merk dir das.
Mai trocken und warm macht den Bauern arm.

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Bauern- und Wetterregeln

Taschenbuch - Reihe
Bauern- und Wetterregeln
Egon Binder. 3., aktualisierte Aufl. 2009. 191 S., 55 Kupfer- und Holzschnitte, kart. € 9,90
Gibt es eine zuverlässige Wettervorhersage ohne hochmoderne Satellitenanlagen und Wetterstationen? Ja - dank der jahrhundertealten Erfahrung unserer Ahnen!
Bewährte Bauern- und Wetterregeln haben auch noch heute ihre Gültigkeit. Hier finden Sie neben einer ausführlichen Sammlung alter Regeln eine Fülle von Informationen rund um das Thema Wetter. Ein nützlicher, unterhaltsamer und täglicher Begleiter für Hobbygärtner, Naturfreunde und sonstige Wetterbegeisterte.

Mairegen und Feuchtigkeit

Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind, da wachsen die Blätter, die Blumen geschwind.
Im Mai regnet es Gras.
Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.
Kühler Mai und nass dabei, das gibt viel und gutes Heu.
Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.
Nasser Mai bringt ein fruchtbar Jahr, trockener macht es dürr fürwahr.
Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun' und Faß.
Auf einen nassen Mai kommt ein feuchter Juni herbei.
Mai mäßig feucht und kühl, setzt dem Juni ein warmes Ziel, aber übermäßig warmer Mai will, dass der Juni voll Nässe sei.
Vom Tau, der im Maienmond fällt, der Bauer viel Segen erhält.
Stehend Wasser im Mai, den Wiesen Verderben bringt herbei.
Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und bringt viel Heu.
Maientau macht grüne Au, Maienfröste sind unnütze Gäste.
Wolken im Mai bringen Korn und Heu.
Aprilschnee ist der Grasbrüter.

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Wetter & Klimaphänomene

Ulmer Naturführer - Reihe
Wetter & Klimaphänomene
Hans Häckel. 2007. 336 S., 315 Farbf., 49 sw-Zeichn., Klappenbroschur. € 19,90
Ein Blick zum Himmel oder in unsere Umgebung enthüllt oft spannende und ständig wechselnde Vorgänge in der Atmosphäre. Wir sehen Wolken kommen und gehen, Nebel aufwabern und wieder verschwinden, Regenbögen schillern, Schneesterne glitzern und hören den Sturm brausen. Aber wie entsteht das alles? Und was bedeutet es?
In diesem Naturführer sind alltägliche, außergewöhnliche und faszinierende Phänomene rund ums Wetter verständlich beschrieben. Über 300 Farbfotos zeigen die Farben- und Formenpracht unseres Wetters.
In diese 2. Auflage wurden auch mögliche Vorboten einer Klimaänderung mit aufgenommen: Gletscherschwund, Hitzewellen, Tornados, tropische Wirbelstürme und Hochwasser.

Tiere und Pflanzen

Tiere
Sind die Maikäfer angesagt, wird ein Schoppen mehr gewagt.
Maikäferjahr ein gutes Jahr.
Ist es im Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß.
Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren.
Wenn im Mai die Laubfrösch` knarren, magst du wohl auf Regen harren.
Wenn im Mai die Wachteln schlagen, läuten Sie von Regentagen.
Wenn im Mai die Bienen schwärmen, so soll man vor Freude lärmen.
Ein Bienenschwarm im Mai, ist wert ein Fuder Heu.
Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen.
Viel kalter Mai tötet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte.
Pflanzen
Schöne Eichenblüt' im Mai, bringt ein gutes Jahr herbei.
Treibt (blüht) die Esche vor der Eiche, hält der Sommer große Bleiche.
Treibt (blüht) die Eiche vor der Esche, gibt's im Sommer große Wäsche.

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Bauernregeln Himmelfahrt und Pfingsten

Himmelfahrt
Scheint auf Himmelfahrt die Sonne, bringt der Herbst uns große Wonne.
Um Himmelfahrt kommen die Gewitter zurück.
Wie Christus in den Himmel fährt, zehn Sonntag so das Wetter währt.
Regen zu Christi Himmelfahrt, macht dem Bauern die Erde hart.
Regnet es am Himmelfahrtstag, der Weinbauer klagen mag.
Pfingsten
Regnet's am Pfingsttag, so bringt`s alle Plag.
Regnet's am Pfingstmontag, so regnet`s sieben Sonntag.
Helle Pfingsten, dürre Weihnachten.

 

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Bauernregeln vom 01. bis 10. Mai

01.05. Jacobi
Jacobi hell und warm macht dich der Winter arm.
Wenn der 1. Mai schellt grünt das Feld.
Fällt am 1. Mai Reif, so hofft man auf ein gutes Jahr.
Auf Philippi und Jakobi Regen, folgt ein sich`rer Erntesegen.
Philipp und Jakob (1. Mai) nass, macht den Bauern Spaß.
Wenn es am 1. Mai regnet fallen die Birnen herunter und wenn sie eiserne Stiele hätten.
Wenn's am 1. Mai regnet verlierst du die Hälfte der Milch.
Erster Mai nass, jeder Hügel trocknet aus.
Wenn es am 1. Mai Tau hat, gibt's den ganzen Monat keinen mehr.
Wenn es am 1. Mai windet, dann das ganz Jahr.
An Jacobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.

 

03.05. St Croce, Kreuzauffindungstag
Wie es an Santa Croce ist, so bleibt das Wetter 40 Tage lang.
Wie`s Wetter am Kreuzauffindungstag, bis Himmelfahrt es bleiben mag.

 

04.05. St. Florian
Der Florian, der Florian noch einen Schneehut setzen kann.
St. Florian, St. Florian, verschon' mein Haus, zünd andere an.

 

07.05. St. Stanislaus
Wenn sich naht St. Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus.
Wenn Tränen weint der Stanislaus, werden blanke Heller draus.

 

09.05. St Gregor
St Gregor und das Kreuze, macht den Tag so lang wie die Nacht,

 

10.05. Gordian
Florian und Gordian richten oft noch Schaden an.
Gordian - man nicht trauen kann.

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Die Eisheiligen (11.-15. Mai)

Die Eisheiligen, auch Pankratius, Servatius und Bonifatius, sind eine Kälteperiode mit der Gefahr von Nachtfrösten Mitte Mai. Erfahrene Gärtner warten mit dem Auspflanzen von empfindlichen Gemüse und Sommerblumen, sowie der Aussaat von frostempfindlichen Pflanzen, bis nach der zweiten Maidekade. Heute gibt es natürlich viele Möglichkeiten die Pflanzen zu schützen, was aber oft aufwändig ist und wenig Vorsprung gegenüber der nach dem 22. Mai gesetzten Pflanzen bringt. Die Verschiebung der Kälteperiode zum 22. Mai hat keine meteorologische Bedeutung, sie ist vielmehr die Folge der Umstellung des Kalendersystems im Jahr 1582 durch Papst Gregor VIII. Der Tag der Kalten Sophie lag vor der Kalenderumstellung auf dem Tag, der heute dem 22. Mai entspricht. Regional unterschiedlich werden im Norden Deutschlands noch Mamertus und im Süden Sophia zur Kältewarnung hinzugezogen. Als Wetterregel sind die Eisheiligen bereits im 18. Jahrhundert nachgewiesen. Es ist aber anzunehmen, dass diese Wetterregel schon länger bekannt ist.

 

 

Des Maien Mitte hat für den Winter noch eine Hütte.
Pankrazi (12.05.), Servazi (13.05.), Bonifazi (14.05.) sind drei frostige Bazi, und am Schluß fehlt nie die kalte Sophie(15.05.).
Mamerz, Pankraz, Servazi, das sind drei Lumpazi.
Pankratius und Servatius, die bringen Kälte und Verdruss.
Ehe Pankraz und Servaz nicht vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai, oft ist sogar St. Urbanus (25.Mai) noch ein arger Grobianus.
Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.
Kein Reif nach Servaz, kein Schnee nach Bonifaz.
Pankratius und Servatius sieht man ungern, denn dies sind zwei gestrenge Herrn!
Pankratz und Urbanitag ohne Regen versprechen reichen Erntesegen.
Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer juchhei.
Die drei Azius ohne Regen,bringen dem Bauer reichen Segen.
Pankraz, Servaz, Bonifaz, die stehlen wie ein Spatz. Ist aber St. Pankratius schön, wird guten Wein man sehn.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.

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Bauernregeln vom 11. bis 20. Mai

Tulpen

 

11.05. Mamertus
Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz.
Mamerz hat ein kaltes Herz.
Mamertus und Pankratius und hinterher Servatius sind gar gestrenge Herrn.

 

12.05. Pankratius (1. Eisheiliger)
Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt vor Frost und Reif.
Pankratius und Servatius bringen Kält`oft und auch Verdruß.
Pankraz und Urban (25.Mai) ohne Regen, bringen großen Erntesegen.
Pankratius macht mit den Nachtfrösten Schluss.
Wenn's an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert.
Pankratz macht erst dem Sommer Platz.
Wenn es am Pankratiustag schön ist, so ist das ein gutes Zeichen zu einem schönen und reichen Herbst.
Wenn's an Sankt Pankratius gefriert, wird viel im Weinberg ruiniert

 

13.05. Servatius (2. Eisheiliger)
Servatius Mund der Ostwind ist, hat manch Blümlein totgeküßt.
Servaz und Sophie muss vorüber sein, will der Bauer vor Nachtfrost sicher sein.
Vor Servati kein Sommer, nach Servati kein Frost.
Erst nach Servatius kommt der Sommer.
Nach Servaz findet der Frost keinen Platz.
War vor Servatius kein warmes Wetter, wird es nun von Tag zu Tag netter.
Vor Nachtfrost bist Du sicher nicht, bis dass herein Servatius bricht.
Wer seine Schafe schert vor Servaz, dem ist die Wolle lieber als das Schaf.

 

14.05. Bonifatius (3. Eisheiliger)
Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.

 

15.05. Sophie
Kalte Sophie sät Lein, zu gutem Gedeihn.
Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze totgemacht.
Die kalt' Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.
Kalte Sophie wird sie genannt, denn oft kommt sie mit Kälte daher gerannt.
Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kaltes Wetter bringt.
Vor Nachtfrost du nicht sicher bist - bis Sophie vorüber ist.
Pflanze nie vor der Kalten Sophie.

 

16.05. Johann Nepomuk
Heiliger Johann Nepomuk treib` uns die Wassergüss zurück.
Der Nepomuk uns das Wasser macht, dass uns ein gutes Frühjahr lacht.

 

19.05. St. Peter
Gefriert`s zu St. Petersnacht, so friert`s nicht mehr hernach.

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Bauernregeln vom 21. bis 31. Mai

21.05.
Wie zu Dreifaltigkeit das Wetter fällt, es bis zum Monatsende anhält.
Ist Dreifaltigkeit klar und hell, wächst der Hafer schnell.

 

23.05. St. Jörg
 

 

24.05. Magdalena
Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet's an ihrem Tage gern.
Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbesten.

 

25.05. St. Urban
St. Urban ist ein kalter Mann.
Wie es sich an St. Urban verhält, so ist`s noch zwanzig Tage bestellt.
Ist am Urbanstag das Wetter schön, so wird man volle Weinstöck sehn.
St Urbanus gibt der Kälte den Rest, wenn Servatius noch was übriglässt.
Die Witterung auf St. Urban zeigt des Herbstes Wetter an.
Urban den Sommer send`t, Symphox (28.August) behält das End.
St.Urban hell und rein, segnet die Fässer ein.
Wie's Wetter am Sankt Urbanstag, so der Herbst wohl werden mag.
Scheint die Sonne am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag'.

 

29.05. Fronleichnam
Wie viel Tage vor Fronleichnam Regen, soviel Tage hinterher.

 

30.05. St. Wigand
Sankt Wigand, dieser böse Tag, zuletzt noch Nachtfrost bringen mag.
St.Wigand, dieser böse Mann, oft noch Fröste bringen kann.

 

31.05. Petronell
Ist es klar an Petronell, meßt den Flachs ihr mit der Ell`.
Auf Petronellentag Regen, wird sich der Hafer legen.
Wer erst Hafer sät an Petronell, dem wächst er gerne, gut und schnell.

 

 

 

Der Garten im Mai
Der Obst- und Gemüsegarten im Mai
Der Ziergarten im Mai
Zimmer - Balkon - Terrasse im Mai
Bauernregeln - Wetterregeln im Mai