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Frühjahrsblüher

 

Wenn die Tulpen am verblühen sind, werden die Köpfe abgeschnitten. Andernfalls setzen sie Samen an, was das Wachstum der Zwiebel und damit die Blüte im nächsten Jahr, stark beeinträchtigt.

 

Möchten Sie die Zwiebeln der Frühjahrsblüher, wie Tulpe, Krokus, Narzisse oder Märzenbecher umpflanzen, dann beginnen Sie damit, nachdem das Laub anfängt gelb zu werden. So hatten die Zwiebeln Zeit, Kraft fürs kommende Jahr zu sammeln. Wenn sie aber stören, hebt man sie schon vorher mit großem Wurzelballen aus der Erde und setzt sie an einer anderen Stelle dicht an dicht locker in den Boden.
Alles über Narzissen und Osterglocken

 

Von den restlichen Frühlingsblumen wird das welke Laub abgeschnitten.
Hyazinthen

 

Die nun abgeblühten Flächen der Frühjahrsblüher kann man sehr gut mit einjährigen Sommerblumen bepflanzen. Falls die Frühjahrsblüher in Reihen gesetzt wurden, pflanzt man dazwischen. Ansonsten versucht man nicht unmittelbar über einer Zwiebel zu pflanzen.

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Zierendes Gemüse

Als dekorative Einfassung oder Einzelpflanze für den Hochsommer bis in den Winter eignen sich Palmkohl, Grünkohl oder Zierkohl. Der auffälligste Blickfang ist die weinrot gefärbte Grünkohlsorte "Redbor''. Sie passt sogar auf Sommerblumenbeete mit rosa und weißen Blüten. Die Anzucht erfolgt im Mai, die Auspflanzung vier Wochen später.

 

Alle drei Gemüsearten lassen sich nach den ersten Frösten im Herbst nach und nach für Grünkohl- und Wirsingrezepte verwerten.

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Sommerblumen

 

Sommerblumen, die im April ausgesät wurden, muss man bei gutem Aufgang verziehen oder auseinander pflanzen, Bechermalven und Sonnenblumen z. B. auf 50 Zentimeter Abstand.

 

Löwenmaul

Im Mai können alle Sommerblumen gepflanzt werden. Die frostempfindlichen aber erst, nachdem die Frostgefahr zwischen dem 15. und 18. Mai vorbei ist. Frostempfindlich sind: Schafgarbe, Leberbalsam, Begonie, Canna, Fleißiges Lieschen, Gloxinie, Kapuzinerkresse, Kokardenblume, Lobelie, Mittagsblume, Petunie, Salvie, Tagetes, Zinnie. Für die Pflanzung eignen sich Regentage am besten. An diesen Tagen können sie auf Grund der Lichtverhältnisse und der Feuchtigkeit gute anwachsen. Natürlich darf das Angießen nicht vergessen werden.

 

Als Stützstäbe für hoch wachsende Sommerblumen kann man die trockenen Halme von Bambus und anderen Großgräser verwenden. Wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, werden sie gedüngt. Nun kann auch eine Mulchschicht aufgebracht werden.

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Sommerblumen, Knollen und Zwiebeln

Überwinterte, oder gekaufte, Knollen- und Zwiebelblumen, wie Gladiolen, Blumenrohr [Canna], Dahlien, Montbretien, Schönhäutchen, Milchsterne, Bernsteinblume, Gartenfreesie, Tigerblume , Zigeunerblume oder Tigerlilie können schon Anfang Mai ausgepflanzt werden. Hat man sie vorgetrieben werden die jungen Triebe erst nach den Eisheiligen der Witterung ausgesetzt, vorgetriebene Begonien erst Ende Mai.
Canna, Indisches Blumenrohr.
Was ist eine Knolle, was ist eine Zwiebel?

 

Zwiebel und Knollenblumen brauchen einen warmen Platz im Garten, nahrhaften, gut durchlässigen Boden und, bis zur Blüte, viel Wasser. Besonders frostempfindlich sind Sterngladiolen [Gladiolus callianthus "Murielae"].

 

Wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, werden sie gedüngt. Nun kann auch eine Mulchschicht aufgebracht werden.

 

Wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, werden sie gedüngt. Nun kann auch eine Mulchschicht aufgebracht werden.

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Stauden und Zweijährige Blumen

 

Abgeblühte Polsterstauden können nach dem Ausputzen geteilt und umgepflanzt werden. Sie sollten gut angegossen werden.

 

Für die meisten Stauden ist jetzt die beste Pflanzzeit. Besonders bei sonnigem, trockenem Wetter muss für eine regelmäßige Bewässerung gesorgt werden.

 

Von den bereits abgeblühten Vorfrühlingsstauden sind die verwelkten Blüten zu entfernen. Manche Stauden lassen sich so zur zweiten Blüte anregen.

 

Ab Ende Mai können zweijährige Blumen, wie Bartnelken, Fingerhut, Goldlack, Königskerze, Marienglockenblume, Stiefmütterchen, Tausendschön oder Stockrose, aber auch Stauden, im Saatbeet oder Gewächshaus ausgesät werden. Wenn man die Samen mit größerem Abstand aussät, kann man auch an Ort und Stelle aussäen. Zu beachten ist, dass das Substrat ständig feucht ist.

 

An hoch wachsenden Stauden werden jetzt Stützen angebracht, damit die Treibe später nicht auseinander fallen oder gar umknicken können. Dazu kann man Konstruktionen aus Draht oder Kunststoff verwenden, oder Zweige, die mit Bast verknüpft wurden und später kompostiert werden können.

 

Pfingstrosen kann man jahrzehntelang an einer Stelle stehen lassen. Wenn sie ungestört wachsen können, man sie nicht verpflanzt und die Blätter nicht zu früh abschneidet, blühen sie in jedem Jahr reicher. Im Mai/Juni, während der Blüte benötigen sie viel Wasser. Besonders hohe Sorten mit schweren Blüten werden zur Vermeidung von Windbruch abgestützt. Für die Vase schneidet man, wenn die Knospen gerade aufbrechen. Gedüngt werden die Pflanzen nach der Blüte.

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Begonien

 

Die im Februar ausgesäten und anschließend pikierten Pflanzen sind bis zum Mai soweit herangewachsen, dass sie in fünf bis zehn Liter große Töpfe gepflanzt werden können. Wenn man sie dann ins Freie pflanzt beginnen sie schnell zu blühen. Die Sorte "Dragon Wing" entwickelt sich in der Folgezeit zu zirka 50 Zentimeter hohen, reich blühenden Büschen. Um dies zu erreichen müssen die Pflanzen natürlich regelmäßig gedüngt werden. "Dragon Wing" muss nicht ausgeputzt werden, sie reinigt sich selbst. Die Blütenzeit erstreckt sich über den ganzen Sommer bis in den Herbst. Vor den ersten Frösten werden die Begonien eingeräumt und können als Kübel- oder Zimmerpflanzen weiterblühen.

 

Eine besonders attraktive Begonie ist "Dragon Wing". Sie blüht sehr reich und wächst verzweigt-buschig. Die robuste Begonie ist stand- und regenfest. Und noch eine Besonderheit zeichnet "Dragon Wing" aus: sie verträgt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Schatten. Es gibt Varianten mit leuchtend roten Blüten und rosa Blüten. Die glänzenden Blätter sind herzförmig, die standfesten Stängel sind leicht überhängend. "Dragon Wing" eignet sich auch als Ampelpflanze.

 

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Gehölze

 

Perückenstrauch

Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze können noch gepflanzt werden. Bei trockenwarmer Witterung sind Containerpflanzen die bessere Wahl.

 

Nicht alle Pflanzen, die in Töpfen angeboten werden sind Containerpflanzen, also Pflanzen, die im Pflanzgefäß gewachsen sind. Viele Pflanzen werden nur für den Transport, damit der Ballen feucht bleibt, in Töpfe gestellt.

 

Wenn keine Spätfröste mehr erwartet werden, kann man Buchsbäume in Form schneiden. Ein früherer Schnitt gefährdet die zarten Jungtriebe.

 

Ist das Frühjahr feucht und nicht zu kühl, kann der Schnitt der Formhecken bereits ab Mitte Mai notwendig werden. Das hat natürlich zur Folge, dass Ende Juni, nach dem Ende des Neuaustriebs die Hecken ein weiteres Mal geschnitten werden müssen. Wenn sich ein Nest in der Hecke befindet verzichtet man auf einen Formschnitt. Die Hecke soll sich nach dem Schnitt nach oben verjüngen, damit auch die unteren Zweige div>cht bekommen. Für strenge Formen mit geraden div>nien spannt man Richtschnüre. Blütenhecken schneidet man auf jeden Fall erst nach der Blüte ;).

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Rosen

 

Rosenblüte

Bis zum Monatsende lassen sich noch Rosen pflanzen.
Wie pflanzt man Rosen?

 

Rosenbeete ohne Mulchschicht werden flach gelockert und ständig unkrautfrei gehalten. Dabei dürfen die Wurzeln nicht verletzt werden. Auch die jungen Triebe brechen leicht ab.
Der Rosenkalender - Welche Arbeit, in welchem Monat?

 

Bei anhaltender Trockenheit wird, möglichst am Vormittag, reichlich gegossen. Je Quadratmeter werden 2 bis 3 Gießkannen Wasser benötigt. Die Pflanzen selbst, sollten nicht nass werden.

 

Wenn man die Rosen in diesem Monat schon auf Pilzbefall und tierische Schäddiv>nge kontroldiv>ert, kann man einen eventuellen Schaden noch eindämmen. Ist es erforderdiv>ch, kann man jetzt auch vorbeugend spritzen. Mit der Kontrolle wird gleichzeitig geprüft, ob eventuell am Holz befinddiv>che Etiketten einwachsen.
Pilzkrankheiten an Rosen - Sternrußtau [Diplocarpon rosae].
Rostpilz an Rosen, Malven und Chrysanthemen.

 

Rosenblüte

Wer Rosen vermehren möchte kann etwa Mitte des Monats die Rosenunterlagen der Herbstaussaat pikieren. Diese werden feucht gehalten und bei starker Sonneneinstrahlung einige Tage schattiert.

 

Edelrosen werden regelmäßig auf Wildtriebe kontrolliert. Man erkennt sie an den kleineren Blättern, die stärker gefiedert (mehr Einzelblättchen) und meist hellgrüner sind. Die Erde wird vorsichtig entfernt und die Triebe direkt an ihrer Basis abgeschnitten.
Rosen haben Stacheln.

 

Kletterrosentriebe bindet man so schnell wie mögdiv>ch in die gewünschte Richtung. Dies geschieht mit umwickeltem Draht oder Gärtnerschnur, in lockeren Schleifen.

 

Verblühtes wird regelmäßig abgeschnitten, um eine weitere Blüte anzuregen, es sei denn man wünscht Hagebutten.

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Rhododendron und Azalee

Rhododendron

 

Rhododendren können auch in voller Blüte, also auch im Mai gepflanzt werden. So hat man die Mögdiv>chkeit, sich die Farbe auszusuchen.
Rhododendron, Alpenrose, Azalee.

 

Als Begleitpflanzen, die vor oder nach diesen Blütensträuchern blühen, darf man keine flachwurzelnden Bäume und Sträucher verwenden.

 

Um einen Fruchtansatz zu verhindern, bricht man abgeblühte Rhododendrenblüten vorsichtig aus. Das schont die Kraft der Pflanze.

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Kletterpflanzen

 

Waldrebe

Anfang Mai werden einjährige Kletterpflanzen direkt ausgesät. Dabei darf man die notwendige Rankhilfe nicht vergessen.
Eine kleine Auswahl von Kletterpflanzen.

 

Für Clematis und Wicken [Lathyrus] sind Drähte zum Ranken erforderdiv>ch. Efeu [Hedera hediv>x] und Wilden Wein [Parthenocissus] haften mit wurzeln an rauen Wänden. Knöterich [Fallopia aubertii] und Blauregen [Wisteria sinensis] mögen fingerdicke Stäbe oder festen Draht.
Waldrebe [Clematis]

 

Neue Triebe von Kletterpflanzen wie Feuerbohne, Glockenrebe, Kletterrosen und Knöterich werden vorsichtig, dem Wuchs entsprechend, am Spalier oder der Pergola angebunden.

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Gartenteich

 

Im Mai ist die beste Zeit zur Anlage eines Teiches. Die Pflanzen wachsen dann bis zum Winter gut an. Spätestens im nächsten Frühsommer zeigt sich, ob man alles bedacht hat.

 

Wenn der Wasserspiegel im Teich stark abgesunken ist, darf man, besonders bei flacheren Teichanlagen, nur etappenweise nachfüllen. Leitungs- und Brunnenwasser sind noch sehr kalt.

 

Wasserlinsen werden sofort abgekescht.

 

Wer im April noch nicht seinen Gartenteich bepflanzt oder Teichpflanzen umgepflanzt hat, kann dieses jetzt noch tun. Geeignete Pflanzen sind unter Anderem Iris, Froschlöffel, Seerosen, Sumpfcalla oder Wasserminze.
Feuchte Wiesen und sumpfige Beete

 

Ab Mitte Mai können alle empfinddiv>chen Seerosenarten ins Wasserbecken ausgesetzt werden. Beim Kauf von See- und Teichrosen ist die benötigte Wassertiefe mit denen des Teiches zu vergleichen.

 

Seerosen und andere Schwimmblattpflanzen vertragen keine Beregnung durch Wasserspiele.

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Rasen und Wiese

 

Ein voller grüner Rasen lässt das Kleingärtnerherz höher schlagen. Für das perfekte Grün muss einiges an Arbeit investiert werden.

 

Ab ungefähr 8 Zentimeter Grashöhe kann der Rasen wieder gemäht werden, je nach Wetter und Wachstum, wöchentdiv>ch oder vierzehntägig. Bei einem Sport- und Spielrasen empfiehlt sich eine Schnitthöhe von 4 bis 5 Zentimeter, bei einem reinen Zierrasen ist eine Schnitthöhe von 2 bis 2,5 Zentimeter vorteilhaft. Ein gepflegter Rasen muss wöchentlich gemäht werden. Durch das ständige kürzen der Pflanze teilt sie sich schnell und die Fläche wird dichter.

 

 

Dieser kurz geschnittene Rasen kann anschdiv>eßend vertikutiert werden. Durch das Vertikutieren im Frühjahr wird der Rasen verjüngt. Moos und Unkraut werden entfernt und die oberen Bodenbereiche werden belüftet. Die Zähne des Vertikutierers sollten nicht tiefer als 2 Millimeter in den Boden eindringen. Die Rasenfläche sollte in zwei Richtungen, über Kreuz, bearbeitet werden. Ein Vertikutierer muss keine motorbetriebene Maschine sein. Es gibt auch Handgeräte, die ähndiv>ch wie eine Harke aussehen. Stark bemooste Flächen können auch mit einer Harke bearbeitet werden.

 

Steht kein Vertikutierer zur Verfügung, müssen Wildkräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen oder Wiesenklee in der Rasenfläche, wenn sie stören, ausgestochen werden. Auf den kahlen Stellen wird nachgesät. Sollen große Rasenflächen unkrautfrei bleiben, wird man um ein spezielles Herbizid nicht herum kommen.

 

Nach dem Vertikutieren kann man, auf nicht ganz so dicht wachsende Rasenflächen, nachsäen. Anschdiv>eßend streut man etwas Sand in den Rasen. Das hält die oberste Schicht locker und unterdrückt etwas die Wildkräuter.

 

Wenn nach dem Mähen/Vertikutieren Trockenheit herrscht, verbrennt der Rasen sehr leicht, wenn nicht genügend Wasser zur Verfügung steht.

 

Besonders ein neu angelegter Rasen braucht viel Wasser. Mindestens 5 div>ter je Quadratmeter und Tag sind notwendig um ihn optimale zu versorgen. Bei einem gestandenen Rasen ist es aber besser, wenn man nur einmal in der Woche gießt, dafür aber ausgiebig. Gegossen wird zu Zeiten, an denen es nicht so warm ist, am besten also am Morgen oder späten Abend. Dann bekommen die Pflanzen keinen Kälteschock und das Wasser hat Gelegenheit in den Boden einzuziehen, bevor es verdunstet.

 

Mit dem Gießen verbindet man das Düngen. Die Nährstofflösung wird nur 0,2 prozentig angesetzt und eine Woche nach dem Mähen noch einmal wiederholt. Dazu verwendet man einen stickstoffreichen Dünger oder einen speziellen Rasendünger. Es kann auch, sofern keine Neuaussaat vorliegt, ein Trockendünger oder Granulat verwendet werden. Wichtig ist es, die Nährstoffe gleichmäßig zu verteilen und anschließend ausgiebig zu gießen.

 

Im Mai ist eine gute Zeit für die Anlage eines neuen Rasens oder einer Blumenwiese.

 

 

 

Der Garten im Mai
Der Obst- und Gemüsegarten im Mai
Der Ziergarten im Mai
Zimmer - Balkon - Terrasse im Mai
Bauernregeln - Wetterregeln im Mai

 

 

 

 

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