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Geschrieben von: Frank H. Koplin
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Sonntag, den 04. April 2010 um 21:08 Uhr |
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Tipps zur Aussaat
- Bei der Aussaat sind die unterschiedlichen Keimbedingungen zu beachten. Cosmeen, Levkojen und andere Blütenpflanzen sind zum Beispiel Lichtkeimer. Sie werden nur leicht oder gar nicht mit Erde bedeckt. Nähere Angaben finden Sie auf den Samentüten.
Weitere Angaben zu den Keimbedingungen
- Unter Glas können jetzt Aster, Cosmea (Schmuckkörbchen), Levkoje, Nelke und Zinnie ausgesät werden.
- Stockmalven sind normalerweise zweijährige Pflanzen. Wenn man sie jetzt auf der Fensterbank in Aussaatschalen vorzieht, werden daraus bis Mitte Mai gut entwickelte Pflanzen, die noch in diesem Jahr blühen.
- Vorgetriebene Begonien und Dahlien werden nun eingetopft und im Haus oder Frühbeet aufgestellt. An milden Tagen werden die Pflanzen zum Abhärten rausgestellt, oder mindestens der Raum, in dem sie stehen, gut gelüftet.
- Im Freien werden Bärenkamille, Bechermalve, Edelwicke, Goldmohn, Hundszunge, Jungfer im Grünen, Kapkörbchen, Kapuzinerkresse, Kornblumen, Cosmeen, Mädchenauge, Ringelblumen, Rittersporn, Schleierkraut, Sonnenblume, Strohblume, Tagetes und Trichtermalve ausgesät. Bei den Stauden eignet sich jetzt z.B. Rittersporn zur Aussaat.
- Der Klatschmohn [Papaver rhoeas] war einmal ein weit verbreitetes Ackerwildkraut. Wie die Kamille, die Kornblume und viele andere klassische Wildkräuter ist er durch die intensive Landwirtschaft und den Einsatz von Herbiziden stark zurückgegangen. Wenn Sie Wildarten in Ihrem Garten eine Chance geben wollen, dann müssen Sie jetzt aussäen. Klatschmohn wird in kräftige, nährstoffreiche, aber nicht zu nasse Böden an Ort und Stelle eingesät. Von Juni bis Ende Juli haben Sie dann die leuchtend roten Blüten, die sich auch für die Vase schneiden lassen. Dazu muss man sie am frühen Morgen, sobald die grünen Knospenhüllen abfallen, schneiden. Einmal ausgesät, breitet sich Mohn oft durch Selbstaussaat weiter aus.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juni 2010 um 19:49 Uhr |